Wenn Psychotherapie und
Medikamente nicht helfen
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- { e.preventDefault(); document.querySelector(e.target.getAttribute('href')).scrollIntoView({ block: 'start', behavior: 'smooth' }); }"> Transkranielle Magnetstimulation (TMS)
- { e.preventDefault(); document.querySelector(e.target.getAttribute('href')).scrollIntoView({ block: 'start', behavior: 'smooth' }); }"> Elektrokonvulsionstherapie (EKT)
Eine Depression bei Jugendlichen wird in der Regel mit Psychotherapie und Medikamenten behandelt. Doch manchmal kann es sein, dass diese Behandlungsmöglichkeiten nicht bzw. nicht ausreichend helfen, damit es dir besser geht. Bei manchen Jugendlichen ist die Depression so hartnäckig oder so stark ausgeprägt, dass ggf. andere Behandlungsmöglichkeiten sinnvoll sein können, die wir hier erklären:
Transkranielle Magnetstimulation (TMS)
Die repetitive, d.h. wiederholte, transkranielle Magnetstimulation ist eine relativ neue Behandlungsart. Dabei werden bestimmte Nervenzellen mit Hilfe von Magnetfeldern im Gehirn angeregt. Aber wie läuft die Behandlung ab? Ein Gerät mit einer Spule wird für eine kurze Zeit (ca. 20 bis 30 Minuten) auf deinen Kopf angelegt. Diese Spule erzeugt dann ein Magnetfeld, das du nicht spürst. In der Regel sind mehrere TMS-Sitzungen vorgesehen.
Wichtig für dich ist, dass nur wenige Kliniken diese Behandlung anbieten. Besprich am besten gemeinsam mit deinen Eltern und mit deinen Behandler:innen, ob diese Behandlung für dich sinnvoll und überhaupt verfügbar ist. Lass dir auch erklären, was die Vorteile sind und ob es Nebenwirkungen geben kann.
Elektrokonvulsionstherapie (EKT)
Die Elektrokonvulsionstherapie, auch als Elektrokrampftherapie bekannt, ist eine Behandlung, bei der das Gehirn mit elektrischen Stromimpulsen angeregt wird. Dadurch soll der Austausch von Botenstoffen im Gehirn wieder in Balance gebracht und das Wachstum von Nervenzellen im Gehirn gefördert werden. Für die Behandlung werden Elektroden auf deinen Kopf angebracht und du bekommst Medikamente, damit deine Muskeln sich entspannen. Außerdem bekommst du für die Dauer der Behandlung eine Narkose. Während du schläfst, werden dann über die Elektroden Stromimpulse ausgelöst. Dadurch entsteht ein sehr kurzer Krampfanfall im Gehirn, wovon du aber durch die Narkose nichts merkst.
Auch die Elektrokonvulsionstherapie wird nur in sehr wenigen Kliniken angeboten. Sie sollte nur in Ausnahmefällen bei Jugendlichen mit langanhaltenden, schweren Formen der Depression, wenn alle anderen Behandlungsmaßnahmen nicht wirksam waren, angewandt werden. Besprich gemeinsam mit deinen Eltern und mit deinen Behandler:innen, ob die Elektrokonvulsionstherapie in Frage kommt und welche Nebenwirkungen auftreten könnten.