Zum Hauptinhalt springen
Zum Hauptinhalt springen

Über das Projekt

#EndlichAndersFühlen

Das Projekt „ich bin alles“ wurde von der Klinik und Poliklinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie des LMU Klinikums München in Partnerschaft mit der Beisheim Stiftung entwickelt.

Die Inhalte der Website wurden von Prof. Dr. Gerd Schulte-Körne, dem Direktor der Klinik und Poliklinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie des LMU Klinikums München (KJP), und seinem Team erstellt. Bei der Entwicklung und in früheren Projektphasen waren Dr. Charlotte Piechaczek, Isabelle Kessler und Jana von Trott zu Solz beteiligt. Das „ich bin alles“-Team besteht aktuell aus Prof. Dr. Ellen Greimel, Dr. Regine Primbs, Lucia Iglhaut, Sara Kaubisch, Ann-Kathrin Saffenreuther, Pia Keim, Dr. Lisa Feldmann, Maartje Kloek, Dr. Carolin Zsigo und Melek Ozansoy.

Alle Inhalte der Webseite wurden umfangreich recherchiert und basieren auf wissenschaftlichen Studien und Erkenntnissen. Die Informationen der Webseite zur Behandlung der Depression basieren auf der S3-Leitlinie (Gesamtkoordination Prof. Dr. Schulte-Körne) zur Behandlung von Kindern und Jugendlichen mit einer depressiven Störung. Die genauen Literaturangaben sind hier zu finden.

Die Website wurde in wissenschaftlichen Evaluationsstudien evaluiert, um sicherzustellen, dass die Informationen auf der Website für die Nutzer:innen verständlich sind sowie zu einem Wissenszuwachs führen. Zudem wurde überprüft, wie Nutzer:innen die Gestaltung der Website bewerten. Die Ergebnisse der Evaluationsstudien zeigen eine gute Verständlichkeit, einen stabilen Wissenszuwachs sowie eine positive Bewertung der Gestaltung. Ausführlichere Informationen zu den Evaluationsergebnissen sind hier dargestellt.

An dieser Stelle danken wir allen Beteiligten und Studienteilnehmer:innen. Insbesondere danken wir den (ehemals) Betroffenen, die sich dazu bereit erklärt haben, von ihren persönlichen Erfahrungen zu berichten. Bei den Erfahrungsberichten auf der Webseite handelt es sich um die realen Stimmen der (ehemals) Betroffenen. Damit die Anonymität der Personen gewährleistet bleibt, wurden die Namen der Jugendlichen und Eltern sowie deren Alter geändert. Zudem werden die Personen zu ihrem Schutz in den Videos nicht gezeigt.

Die Inhalte wurden mit Unterstützung der Agentur Meiré und Meiré und unter stetem Einbezug der Zielgruppen sowie Medienpädagogen zielgruppenspezifisch aufbereitet.

Hinweis: Bei „ich bin alles“ handelt es sich um ein Informationsportal rund um das Thema Depression und psychische Gesundheit bei Kindern und Jugendlichen. Wir bieten auf unserer Webseite keine persönliche Beratung. Anlaufstellen sind unter unserem Hilfebutton zu finden.

Im November 2023 wurde eine neue Website, schule.ich-bin-alles.de gelauncht. Das Infoportal richtet sich an Lehrkräfte und bietet evidenzbasierte Informationen zu psychischen Belastungen und Erkrankungen wie die Depression sowie zur psychischen Gesundheit bei Schüler:innen und stellt einen Bezug zum Schulkontext her. Ziel ist es, Lehrkräften umfassende Informationen zu depressiven Erkrankungen sowie zum Erhalt psychischer Gesundheit bei Schüler:innen an die Hand zu geben. Damit wollen wir dazu beitragen, dass Lehrkräfte ihre Schüler:innen möglichst frühzeitig geeignet unterstützen können und Hilfen eingeleitet werden. Zudem soll die Seite zur Aufklärung sowie Entstigmatisierung psychischer Belastungen und Erkrankungen wie der Depression im Schulkontext beitragen.

Im Oktober 2024 wurde das Schulangebot weiter ausgebaut und die asynchrone digitale Fortbildung für Lehrkräfte, „Depression und psychische Gesundheit bei Schülerinnen und Schülern", in Zusammenarbeit mit dem Education Innovation Lab gelauncht. Die Fortbildung basiert in ihren Inhalten auf den „ich bin alles"- und „ich bin alles @Schule"-Websites. Sie soll Lehrkräften und anderen pädagogischen Fachkräften an der Schule dabei helfen, das Krankheitsbild der Depression bei Jugendlichen besser zu verstehen, mögliche Anzeichen wahrzunehmen und zu erfahren, wie sie betroffene Schülerinnen und Schüler ansprechen und sie bestmöglich unterstützen können. Mehr Infos zur Fortbildung gibt's hier.

Klinik und Poliklinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik, LMU Klinikum München

In der Uniklinik der Klinik und Poliklinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik des LMU Klinikums München werden jährlich ca. 1500 Kinder und Jugendliche von 0 bis 21 Jahren mit Erkrankungen aus dem gesamten Spektrum kinder- und jugendpsychiatrischer Erkrankungen von einem multidisziplinären Team ambulant, teilstationär und stationär behandelt. Die Klinik hat Therapieschwerpunkte in den Bereichen Depression, Essstörung und Angststörungen bei Kindern und Jugendlichen.

Aktuelle und evidenzbasierte wissenschaftliche Erkenntnisse sind die Basis für die multimodalen und interdisziplinären Behandlungsangebote. Die Ergebnisse der Forschungsabteilung der KJP mit den Schwerpunkten in der Ursachen- und Behandlungsforschung bei depressiven Störungen, schulischen Lernstörungen, Essstörungen und Schädel-Hirn-Traumata sowie der Prävention psychischer Erkrankungen werden kontinuierlich in die Praxis integriert. Die KJP steht für „ein psychisch gesundes Aufwachsen“ und fördert die individuellen Ressourcen der Kinder, Jugendlichen und ihrer Familien.

Beisheim Stiftung

Die Beisheim Stiftung entwickelt eigene Programme und fördert Projekte, die die aktive Mitwirkung an der Gesellschaft zum Ziel haben. Dabei stehen die Themenfelder Bildung, Gesundheit, Kultur und Sport im Mittelpunkt der Projektarbeit.

Im Themenfeld Gesundheit fördert die Stiftung wirkungsvolle Ansätze zur Stärkung der mentalen Gesundheit sowie die Aufklärung und Prävention von psychischen Krankheiten.