Tipps zum Umgang mit und zur Vorbeugung von Mobbing und Cybermobbing im Kindes- und Jugendalter

Seien Sie wachsam gegenüber (Cyber-)Mobbing

Was genau bedeutet Mobbing?

Als Mobbing (auch Bullying) bezeichnet man Schikanen, die über einen längeren Zeitraum wiederholt und gezielt gegenüber einer bestimmten Person stattfinden. Mobbing unterscheidet sich somit von „normalen“ Streitereien, die sich nicht gezielt und über einen längeren Zeitraum gegen eine bestimmte Person richten.

Wer ist beim Mobbing beteiligt?

Es gibt dabei die sogenannten „Verursacher“ (einen oder mehrere), also diejenigen, die schikanieren. Und es gibt Kinder und Jugendliche, die schikaniert werden: die Mobbing-Betroffenen. Oft sind noch weitere Personen beteiligt, z.B. „Zuschauer“: Kinder und Jugendliche (aber auch Erwachsene), die dem Mobbing von außen zusehen und nicht eingreifen.

Welche Formen von Mobbing gibt es?

Mobbing umfasst verschiedene Verhaltensweisen. Es gibt verbales Mobbing: Jemand verbreitet Lügen oder Hass oder Beschimpfungen. Es gibt aber auch Mobbing durch körperliche Schikanen und Attacken, z.B. Schubsen oder Schlagen. Mobbing kommt z.B. unter Schüler*innen oder Geschwistern vor, manchmal mobben aber auch Erwachsene (z.B. Lehrer*innen).

Und was ist Cybermobbing?

Wenn es im „digitalen Raum“ erfolgt (z.B. in den sozialen Netzwerken wie Facebook oder Instagram oder via WhatsApp), spricht man von Cybermobbing (auch Cyberbullying). Cybermobbing nimmt im Zeitalter der „neuen Medien“ deutlich zu. Man kann durch gemeine Kommentare gemobbt werden oder dadurch, dass digital Lügen verbreitet werden. Oder es werden Informationen gepostet und verbreitet, die vertraulich und nicht für andere gedacht waren.

MOBBING KANN JEDEN HERANWACHSENDEN TREFFEN

Häufig, aber nicht immer, betrifft Mobbing Kinder und Jugendliche, die „anders“ sind; sich anders anziehen, andere Interessen haben oder einfach schüchtern sind. Wichtig: Kinder und Jugendliche, die von Mobbing betroffen sind, sind auf keinen Fall selbst „schuld“ an der Situation. Oft ist es so, dass die Verursacher selbst mit psychischen Belastungen – z.B. mit Gewalt in der Familie – zu kämpfen haben oder selbst schon gemobbt worden sind. Was so ein Verhalten natürlich nicht rechtfertigt! Mobbing kann tiefgehende und weitreichende Folgen für die Betroffenen haben. Zu den psychischen Folgen gehören Ängste oder depressive Symptome (z.B. Rückzug, Niedergeschlagenheit). Manche Mobbing-Betroffene entwickeln eine psychische Erkrankung, wie z.B. eine Depression oder eine Angsterkrankung. Körperliche Folgen können Bauchweh oder Kopfschmerzen sein. Mobbing zu erfahren bedeutet stark verletzt und belastet zu werden. Und das hat oft massive Auswirkungen auf das Leben in der Familie, in der Schule und im Freundeskreis.

Im Folgenden einige Tipps bzw. Strategien, wie Sie Mobbing erkennen können, wie Sie Ihrem Kind helfen können, wenn es Mobbing erlebt, und wie Sie Ihr Kind vor Mobbing schützen können.

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